Der HDS-Vorstand

Der HDS-Vorstand

Prof. Dr. Nils Diederich, geb. 1934, Diplom-Volkswirt, Univ.-Prof. a. D. für Politische Soziologie, mit den Schwerpunkten Parteien, Wahlen, Verbände und Innenpolitik, MdB 1976–1994 (SPD), Finanzausschuss, Haushaltsausschuss (1983–1994), bis 2005 zahlreiche Funktionen in der Berliner SPD, 2003–2010 Geschäftsführer der Vereinigung ehemaliger MdB und MdEP. Herausgeber der perspektiven ds.

Dr. rer. pol. Horst Heimann, geb. 1933, Studium Politikwissenschaft und Geschichte in Berlin und Paris, bis 1976 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Otto-Suhr-Institut der FU in Berlin, 1977–1998 Dozent und stellv. Direktor der Gustav-Heinemann-Akademie der FES in Freudenberg. Schwerpunkte in Wissenschaft, Erwachsenenbildung und Publikationen: Theorie und Programmatik der SPD, Neue Linke, Ost-West-Beziehungen und neue Deutschland- und Ostpolitik. 1975 Mitbegründer, u. a. neben Ossip K. Flechtheim und Fritz Vilmar, der HDS, gegen neokonservative und neoliberale Gegenreformer und pseudolinke antireformistische «Revolutionäre». In den letzten Jahrzehnten regelmäßige Publikation in den perspektiven ds: gegen Neoliberalismus, für Demokratischen Sozialismus, zum Gerechtigkeitsthema, gegen die k&k-Ideologie (Kommunitarismus versus Kosmopolitismus).

Prof. Dr. Klaus Kost ist seit 1998 Geschäftsführender Gesellschafter der PCG – Project Consult GmbH – Prof. Dr. Kost & Collegen. Er studierte an den Universitäten Heidelberg und Bonn Wirtschaftsgeographie, Geschichte und Politische Wissenschaften. Von 1992–1993 war er als wissenschaftlicher Referent in die Vorstandverwaltung der IG Metall tätig bis er 1993–1996 als Prokurist eines großen überregional tätigen Wohnungsunternehmens für den Bereich der Neubauproduktion und Projektsteuerung verantwortlich zeichnete. Danach führte er von 1996–1997 die Geschäfte eines bundesweit tätigen Consultingunternehmens mit den Schwerpunkten Personalberatung, Unternehmenssanierung und -umstrukturierung. Darüber hinaus ist er seit vielen Jahren als Lehrbeauftragter und Dozent an der Ruhr-Universität Bochum sowie als Vertrauensdozent der Hans-Böckler-Stiftung und Friedrich-Ebert-Stiftung tätig.

Hendrik Küpper, geb. 1997, studiert Politische Bildung und Philosophie/Ethik im Master an der FU Berlin. Er war von 2017 bis August 2019 Landeskoordinator der Berliner Juso-Hochschulgruppen und kooptiertes Mitglied im Landesvorstand der Berliner SPD. und Stipendiat der FES. Beschäftigt sich besonders mit der reformsozialistischen Theorie von Eduard Bernstein.

Kira Ludwig, geb. 1965, gelernte Industriekauffrau und studierte Historikerin. Mitarbeiterin des BUND in Schwerin. Stellv. verantwortliche Redakteurin der perspektiven ds.

Prof. Dr. rer. nat. Ralf Ludwig, geb. 1961 ist Professor für allgemeine physikalische und theoretische Chemie an der Universität Rostock. Wegweisende Veröffentlichungen seines Faches. Von 1991–1993 war er Juso-Bundesvorsitzender.

M.A. Andreas Müggenburg, geb. 1966, Historiker und Politikwissenschaftler, Sozialdemokrat seit 1982, Veröffentlichungen u. a .: Demandt/Müggenburg/Schlange-Schöningen (Hgg.): Mit Fremden leben – eine Kulturgeschichte von der Antike bis zur Gegenwart, C. H. Beck, München 1995; A.Müggenburg, Die ausländischen Vertragsarbeitnehmer in der ehemaligen DDR, Darstellung und Dokumentation, Reihe der Bundesausländerbeauftragten, November 1996.

Lisa Price, geb. 1962, Wirtschaftswissenschaftlerin. 16 Jahre arbeitete und lehrte sie in den USA und in Honduras im Bereich Wirtschaft, Marketing und Werbung. Zurück in Deutschland ist sie jetzt Geschäftsführerin einer Unternehmensberatung im Bereich Wirtschaft und Energie.

Prof. Dr. phil. habil. Sibylle Reinhardt, geb. 1941. Studium der Soziologie, Politikwissenschaft, Germanistik und anderer Fächer in Frankfurt am Main in den 1960er-Jahren (Institut für Sozialforschung). Diplom in Soziologie und Staatsprüfungen für das Lehramt am Gymnasium (Politik und Deutsch), Promotion (bei Jürgen Habermas), Habilitation in Wuppertal. Lehrerin am Gymnasium von 1970–1994 (auch Fachleiterin in der Referendarausbildung, Fachberaterin für die Aufsichtsbehörde), Mitarbeit in mehreren Richtlinienkommissionen. 1994–2006 Professorin für Didaktik der Sozialkunde im Institut für Politikwissenschaft der Martin-Luther-Universität in Halle. Pensioniert 2006.
Mitglied in mehreren wissenschaftlichen Vereinigungen. Mitherausgeberin der Zeitschrift Gesellschaft – Wirtschaft – Politik (GWP). Zweite Bundesvorsitzende der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung (DVPB). Mitglied der SPD seit 50 Jahren (1964 eingetreten). Mitglied der HDS seit vielen Jahren.

Prof. Dr. Lars Rensmann, geb. 1970, ist Lehrstuhlinhaber für Europäische Politik und Gesellschaft am Centre for International Relations Research und Geschäftsführender Direktor des Fachbereichs Europäische Sprachen und Kulturen an der Rijksuniversiteit Groningen (Niederlande). Forschungsschwerpunkte u. a.: Theorien über Judenfeindschaft; Rechtspopulismus, Rassismus und Antisemitismus in Europa; populistische Parteien und Migration in Europa; internationale politische Theorie und europäisch-jüdische Ideengeschichte; europäische und deutsche Geschichtspolitik; internationale Politik und Sport. Er ist der Autor zahlreicher Veröffentlichungen, u.a. The Politics of Unreason (SUNY Press, 2017).

Dr. phil. Klaus-Jürgen Scherer, geb. 1956, Politikwissenschaftler, war 26 Jahre beim SPD-Parteivorstand beschäftigt, zuletzt 2000–2015 als Geschäftsführer des Kulturforums der Sozialdemokratie; Redakteur der Zeitschrift Neue Gesellschaft / Frankfurter Hefte. Verantwortlicher Redakteur der perspektiven ds. Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der HDS. Zahlreiche Veröffentlichungen, besonders zur Sozialdemokratie und politischen Kultur. (u.a. mit Helga Grebing (Hg.): Streiten für eine Welt jenseits des Kapitalismus. Fritz Sternberg: Wissenschaftler, Vordenker, Sozialist, Paderborn 2017.).

Prof. Dr. Wolfgang Schroeder, geb. 1960, ehem. Grundsatzabteilung der IG Metall, ehem. Staatssekretär im Land Brandenburg, Lehrstuhlinhaber Politisches System der Bundesrepublik Deutschland Universität Kassel; Fellow, Wissenschaftszentrum Berlin, zahlreiche Veröffentlichungen, Forschungsschwerpunkte: Parteien und Wohlfahrtsstaatsforschung, Arbeitsbeziehungen.

Heinrich Tiemann, geb. 1951, Diplom Verwaltungswissenschaftler der Universität Konstanz. Nach Tätigkeiten für die IG Metall, ab 1991 Leitung der Politischen Abteilung im SPD-Parteivorstand, später übernahm er diese Tätigkeit auch für die Bundestagsfraktion der SPD. Im November 1998, nach dem Regierungswechsel in Bonn, wechselte er ins Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung und übernahm dort die Leitung der Zentralabteilung. Während der ersten Legislaturperiode der rot-grünen Regierung von Gerhard Schröder war er von 1998–2002 Ministerialdirektor im Bundeskanzleramt. Ab 2002 wechselte er ins Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung und war dort bis 2005 Staatssekretär. Im Anschluss wechselte er wieder als Staatssekretär in das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Schließlich von Dezember 2007 bis November 2009 Staatssekretär im Auswärtigen Amt (Vizekanzleramt).

Professor Gert Weißkirchen, geb. 1944, Prof., war Professor für Sozialpädagogik an der Fachhochschule Wiesbaden, von 1976–2009 Mitglied des Deutschen Bundestages, war persönlicher Beauftragter des OSZE-Vorsitzenden zur Bekämpfung des Antisemitismus.