Die aktuellen Hefte

Die aktuellen Hefte

per­spek­ti­ven ds 2/25
Pro­gramm­de­bat­ten gegen die Rück­kehr der Kata­stro­phe

316 Sei­ten | 16,90 €

«Pro­gramm­de­bat­ten gegen die Rück­kehr der Kata­stro­phe» lau­tet der Titel der Nr. 2/2025 der per­spek­ti­vends. Nach einem Vier­tel­jahr­hun­dert im neuen Jahr­hun­dert kom­men Grund­übel: Faschis­mus, Natio­na­lis­mus, Krieg, Ent­gren­zung des Kapi­ta­lis­mus wie­der, nicht im alten Gewand, anders gela­gert, aber auch nicht weni­ger bedroh­lich. Die Texte krei­sen um die aktu­elle Pro­gramm­de­batte in der SPD, dabei ist das Spek­trum breit, der Krieg in der Ukraine ist Thema, Zukunfts­vi­sio­nen, Dik­ta­tur und Demo­kra­tie aus his­to­ri­scher Beschäf­ti­gung mit Natio­nal­so­zia­lis­mus und Sta­li­nis­mus, die hel­fen heu­tige auto­kra­ti­sche Ent­wick­lun­gen von Putin bis zu Trump bes­ser zu ver­ste­hen. Die jun­gen per­spek­ti­ven den­ken eben­falls über Ver­tei­di­gungs- und Außen­po­li­tik nach und loten gene­ra­ti­ons­spe­zi­fisch Räume zwi­schen (ver­meint­lich) siche­ren Über­zeu­gun­gen aus.


per­spek­ti­ven ds 1/25
Links­sein in Zei­ten rech­ter Domi­nanz

252 Sei­ten | 16,90 €

Mit wel­chen Kon­zep­ten kann die SPD als Par­tei der lin­ken Mitte wie­der Ori­en­tie­rung geben und mehr Ver­trauen gewin­nen? Das dürfte eine zen­trale Frage für die nächs­ten Jahre sein, will die SPD aus der Defen­sive her­aus­kom­men und nicht in einer Zwick­mühle zwi­schen rechts und links zer­rie­ben wer­den: Die in Arbei­ter- und tra­di­tio­nel­len Mit­tel­stands­mi­lieus starke AfD meint mit «Poli­tik­wech­sel» ihre ein­fa­chen völ­ki­schen und ras­sis­ti­schen Schein­lö­sun­gen – und sieht diese durch die SPD blo­ckiert. Die Oppo­si­tion der lin­ken Mitte, die Grü­nen und die Links­par­tei, wer­den behaup­ten, die SPD stehe für öko­lo­gi­sche Halb­hei­ten und Sozi­al­staats­ab­bau und zeige man­geln­den Umver­tei­lungs­wil­len, auch wenn sie Schlim­me­res ver­hin­dert. Links­sein in Zei­ten rech­ter Domi­nanz: Ganz in die­sem Sinne for­mu­lierte der SPD-Par­tei­vor­stand, «brau­chen wir eine Pro­gram­ma­tik, in der sich die SPD unter den Rah­men­be­din­gun­gen eines glo­ba­li­sier­ten und ent­fes­sel­ten Kapi­ta­lis­mus ange­sichts der Hin­wen­dung von Tei­len der öko­no­mi­schen und poli­ti­schen Eli­ten zu auto­ri­tä­ren Denk­mus­tern pro­gram­ma­tisch neu ausrichtet».