Jahrgang 2012

Jahrgang 2012

per­spek­ti­ven ds 1/2012
Per­spek­ti­ven sozia­ler Dem
okra­tie
160 Sei­ten | Vergriffen!

Mit dem Ein­zug der «Pira­ten­par­tei» in die poli­ti­sche Arena hat sich nicht nur die Par­tei­en­land­schaft ver­än­dert. Glei­cher­ma­ßen hat sich daraus eine demo­kra­tie­theo­re­ti­sche Debatte ent­facht, die wie­der ver­stärkt den Zusam­men­hang von reprä­sen­ta­ti­ven und direkt­de­mo­kra­ti­schen Ele­men­ten in der poli­ti­schen Wil­lens­bil­dung und Herr­schafts­aus­übung dis­ku­tiert. Um nur einige Fra­gen zu benen­nen, die in die­sem Zusam­men­hang auf­tau­chen: In wel­che Rich­tung sol­len die Ent­schei­dungs­ver­fah­ren ver­än­dert wer­den? Wel­che Defi­zite, aber auch wel­che Vor­züge gibt es in unse­rem Demo­kra­tie­sys­tem? Was heißt eigent­lich «liquid demo­cracy»? Wo lie­gen mög­li­cher­weise einige bele­bende Ele­mente, wo lie­gen aber auch darin ver­steckte auto­ri­tär-tech­no­kra­tisch-infan­tile Wirklichkeitsvorstellungen?


per­spek­ti­ven ds 2/2012
Gesell­schafts­re­form und öko­lo­gi­sches Wirt­schaf­ten

164 Sei­ten | Vergriffen!

Ste­hen wir am Über­gang zu einer neuen Wirt­schafts­ord­nung? Benö­ti­gen wir eine neue Vor­stel­lung von Wachs­tum? Zumin­dest hat es den Anschein, dass wir auf­grund der kata­stro­pha­len Fol­gen des indus­tri­el­len Wirt­schafts­wachs­tums und der damit ver­bun­de­nen bis­he­ri­gen Ener­gie­pro­duk­tion ein fun­da­men­ta­les gesell­schafts­po­li­ti­sches Umschwen­ken benö­ti­gen. Die Reak­tor­ex­plo­sion in Fuku­shima war einer der gewal­tigs­ten Aus­lö­ser für die Fra­gen nach einer über­le­bens­fä­hi­gen Ener­gie­pro­duk­tion.
Soweit sich auf den ers­ten Blick der große Öko-Kon­sens als neues Gesell­schafts­pa­ra­digma auch durch­ge­setzt haben mag, blei­ben bei genaue­rer Betrach­tung aber doch noch ein paar wider­stän­dige Fra­gen: Wie teuer wird denn öko­lo­gi­sches Wirt­schaf­ten? Wer bezahlt die Ener­gie­wende? Und wer kann sie über­haupt bezah­len?
Der Öko-Kon­sens wird also kein fried­li­ches Umschwen­ken auf den Tugend­pfad, son­dern er wird mit poli­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zun­gen und Kämp­fen ver­bun­den sein.