Jürgen Habermas in memoriam
Wie weiter ohne ihn?
von Wolfgang Kowalsky
Habermas steht wie kein anderer für ein intelligentes Reflektieren und Einordnen bundesdeutscher Entwicklungen. Als Philosoph wie als Soziologe hat er die wichtigsten bundesdeutschen Etappen und Ereignisse begleitet und kommentiert. Dabei hat er von Anfang an den Widerspruch gesucht. Er stand sein ganzes Leben der Sozialdemokratie nahe bei zugleich kritischer Distanz. Zeitlebens hat er Begriffe zum Verständnis der Wirklichkeit entwickelt und das notwendige intellektuelle Rüstzeug geliefert.
Seine Wirkungsgeschichte ist einzigartig, deutsch, europäisch, global. Er verzichtete neben seinem philosophischen Werk nie auf politische Interventionen. Unbeeindruckt von intellektuellen Moden ließ er sich von irrationalen Theoriegebäuden eines Foucault oder Derrida nicht beirren und trat kompromisslos für Vernunft ein. Er bewahrte viele vor den Sirenen nihilistischer Verzweiflung, vor rigiden Systemtheorien oder nationalistischen Verirrungen.
Die Nachrufe auf den 96-jährigen Habermas (* 18. Juni 1929 in Düsseldorf; † 14. März 2026 in Starnberg) sowohl in Deutschland als auch in den europäischen Nachbarländern verweisen auf seine wirksamen Interventionen in politische Streitfragen. Er war ein «öffentlicher Intellektueller, der die großen politischen Debatten prägte», so das Philosophiemagazin, das eine unvollständige Liste aufmachte: «68er-Revolte, Verfassungspatriotismus, Historikerstreit, künftiger kosmopolitischer Zustand, postsäkulare Gesellschaft, Eugenik» – gemeint ist seine Ablehnung von «Designer-Babies», also einer genetischen Perfektionierung durch polygenes Embryo-Screening. Doch fehlen wie in den meisten deutschen Nachrufen seine zahlreichen europapolitischen Interventionen, die nichts von ihrer Aktualität eingebüßt haben.
Hier ist nicht der Ort, seine Werke – über 40 Bücher – Revue passieren zu lassen oder gar die unüberschaubare Sekundärliteratur. Daher seien nur einige relevante Streitfragen exemplarisch herausgegriffen:
Heidegger hatte 1953 seine Vorlesung «Einführung in die Metaphysik» aus den Anfangsjahren des Naziregimes in einer unveränderten Neuauflage herausgebracht und von der «inneren Wahrheit und Größe» der NS-Bewegung schwadroniert. Habermas attackierte – übrigens in der FAZ – dieses fortgesetzte Beweihräuchern des Naziregimes in der Adenauer-Ära: Einige versuchten den Übergang vom Faschismus zur Demokratie westlichen Zuschnitts zu glätten durch Beschweigen und Verdrängen, andere arbeiteten hin auf eine Rehabilitation, gegen die später auch die Studentenbewegung auf die Straßen ging.
In allen großen Kontroversen hat Habermas Stellung bezogen: In einer Diskussionsveranstaltung nach dem Tod des Studenten Benno Ohnesorg warf er dem Studentenführer Rudi Dutschke «linken Faschismus» vor, da dieser die demokratischen Spielregeln ablehnte. Habermas, für den Gewaltfreiheit zentral war, befürchtete eine Verselbstständigung von Gewalt. Später nahm er die überspitzte Bezeichnung zurück.
Seine Generation war geprägt vom erlebten Wechsel von einem verbrecherischen faschistischen Régime zu einer parlamentarischen Demokratie bei weitgehender Beibehaltung des politischen, juristischen, ökonomischen und administrativen Personals. Er bewirkte eine große Selbstverständigungsdebatte über das Verhältnis der Bundesrepublik zum Naziregime. Diese Debatte zur Identitätsfindung erhielt von ihm ihren entscheidenden Beitrag, indem er exemplarisch die Identitätsfrage der Bundesrepublik stellte: Er beharrte im Historikerstreit von 1986 auf der Singularität der Shoah gegen jegliche Tendenzen zu relativierender Komparatistik. Das Missverständnis, dass jeglicher Vergleich unzulässig sei, hat sich bis heute gehalten, doch nur durch Vergleich, nicht durch apodiktische Setzung ergibt sich das Singuläre. Habermas bestand zu Recht darauf, dass die systematische Ermordung der Juden singulär war und eben keine Reaktion auf die Bolschewiki, was einer Apologie des Naziregimes gleichkäme. Diese unzweideutige Position ist der FAZ, die auf der Gegenseite stand, verständlicherweise heutzutage peinlich. Die FAZ «vergisst» in ihren vielen Nachrufen daher lieber den Historikerstreit. Habermas hat durchgesetzt, dass Antisemitismus zur Staatsräson wurde und ein Herumlavieren in dieser Frage des Holocaust nicht akzeptabel ist. Ein antifaschistischer Konsens war etabliert, teilweise umgedeutet in einen antitotalitären Konsens. Ein neuer kategorischer Imperativ lautet, eine Wiederkehr von Auschwitz keinesfalls zuzulassen.
Er brachte im Historikerstreit die Frage auf den Punkt und seine damalige Schlussfolgerung ist unvermindert aktuell: «Die vorbehaltlose Öffnung der Bundesrepublik gegenüber der politischen Kultur des Westens ist die große intellektuelle Leistung unserer Nachkriegszeit, auf die gerade meine Generation stolz sein könnte. […] Der einzige Patriotismus, der uns dem Westen nicht entfremdet, ist ein Verfassungspatriotismus. Eine in Überzeugungen verankerte Bindung an universalistische Verfassungsprinzipien hat sich leider in der Kulturnation der Deutschen erst nach – und durch – Auschwitz bilden können. Wer uns mit einer Floskel wie ‹Schuldbesessenheit› (Stürmer und Oppenheimer) die Schamröte über dieses Faktum austreiben will, wer die Deutschen zu einer konventionellen Form ihrer nationalen Identität zurückrufen will, zerstört die einzige verläßliche Basis unserer Bindung an den Westen.»
Seine Überlegungen zum Verfassungspatriotismus sind nicht überholt – für ihn stets ein Synonym für republikanisch, nicht für Law and Order. Er übernahm den Begriff Verfassungspatriotismus und deutete ihn um: der Begriff ermöglicht, Zugehörigkeit zu einer Nation jenseits kultureller oder nationaler Homogenität und jenseits ethnischer Herkunft zu denken, und dient zugleich als Identifikationsfigur mit demokratischen Werten und rechtlichen Prinzipien – ein zentraler Ansatz auch für moderne Definitionen einer Einwanderungsgesellschaft.
Er hat die Moderne als unvollständiges Projekt begriffen und ihr Scheitern nicht ausgeschlossen. In jüngster Zeit nahm er Stellung gegen den russischen Angriff auf die Ukraine und verurteilte das Massaker vom 8. Oktober. Zwei Wochen nach seinem Tod begannen die USA und Israel in neo-imperialistischer Manier militärische Attacken auf das klerikalfaschistische Régime im Iran, die er folglich nicht mehr miterleben musste. Als er angesichts der Schrecken des Krieges in der Ukraine, der zum Grabenkampf wie in Verdun mutierte, vor Bellizismus warnte und mit Nachdruck für Verhandlungen mit dem neo-imperialistischen Russland eintrat, stieß sein lebenslanges Plädoyer für argumentative Auseinandersetzung auf Unverständnis und forderte Pawlow’sche Reflexe in Form unerbittlicher und infamer Repliken heraus. Er kritisiert, dass die politischen Eliten im Westen sich von der Logik des Krieges mehr und mehr vereinnahmen lassen und der Westen konzeptionslos wirke. Er musste noch miterleben, wie seine Argumente abprallten an einer Mauer der pensée unique: Der Mainstream ließ nur unkritische Unterstützung der Ukraine zu und duldete keine Kritik an der Perhorreszierung Russlands bei gleichzeitiger Apologie der Absenz von diplomatischen Aktivitäten. Wider besseres Wissen wurde ihm Parteinahme für Putin unterstellt, um seine Argumente auszugrenzen aus dem zulässigen Diskurs: Pluralistische Debatte war plötzlich unerwünscht. Diese irrationale Reaktion des Mainstream hat ihn zu Recht irritiert. Der Irrationalismus drängt mit Macht zurück und wie Philip Manow zu Recht konstatiert, lauert die Gefahr auch in unvermuteten Ecken.
Habermas trat stets ein für eine deliberative pluralistische Demokratie, nicht eine liberale, er wollte kein Liberaler sein. Er beobachtete und analysierte 2022 den jüngsten neuen Strukturwandel der Öffentlichkeit mit Blasenbildung und dazugehöriger Filterung. Das Gemeinsame und Inklusive von Öffentlichkeit drohe verloren zu gehen, wenn allenthalben Enttäuschung und Skepsis gegenüber der erschöpften westlichen Demokratie verbunden mit irrationaler Ablehnung wächst.
Nachdem seine jüngsten Einwürfe auf taube Ohren gestoßen waren, bewusst ignoriert oder missverstanden wurden, kann seit seinem Tod das Podest nicht groß genug sein: der «Jahrhundertphilosoph» (FAZ), der «intellektuelle Gigant» (Spiegel), der «Meister» (SZ), ein «Moralist für unsere Zeit» (NZZ), die «Stimme der Vernunft» (Libération), «Fixstern», «der einflussreichste deutsche Denker», «philosophischer Weltstar», «Legende», «Staatsphilosoph», er verkörpere das «Ende einer Epoche», usw. usf.
Das Etikett ‹Staatsphilosoph› war Hegel umgehängt worden, wegen seiner Nähe zum preußischen Obrigkeitsstaat. Habermas hätte sich diese Bezeichnung zu Recht verbeten, er war und verstand sich als Intellektueller der Linken. Er anerkannte die demokratischen Fortschritte der Bundesrepublik, kritisierte jedoch lange Zeit das Überhängen der Nazi-Ideenwelt. Später kritisierte er regelmäßig die bundesdeutsche Politik. Er hat es sich nicht einfach gemacht, immer versucht, sich auf andere einzulassen, auch konfrontativ, was Freundlichkeit im Umgang nicht ausschloss.
Das NS-Régime zog ihn 1944 in die Hitlerjugend ein, 1955 wurde er Assistent von Theodor W. Adorno an der Goethe-Universität in Frankfurt, von 1964 bis 1971 Professor für Philosophie und Soziologie, von 1971 bis 1981 wechselte er als Direktor zum Max-Planck-Institut zur Erforschung der Lebensbedingungen der wissenschaftlich-technischen Welt und kehrte 1983 an die Goethe-Universität zurück bis 1994. Er verkörperte die zweite Generation der «Frankfurter Schule». Georg Lukács hatte die erste Generation als «Grand Hotel Abgrund» bezeichnet, doch teilte Habermas (zunächst) nicht deren resignative Weltsicht; von Miserabilismus hielt er sich fern.
Er glaubte an die Kraft des besseren Arguments. Habermas führt in Faktizität und Geltung (1992) aus, dass relevante Anstöße, Beiträge, Vorschläge und Themen eher von den Rändern und nicht aus der Mitte des etablierten Meinungsspektrums kommen. Seine Sprachbilder wirkten prägend für unsere Epoche, sei es der Strukturwandel der Öffentlichkeit (1962) und 60 Jahre später Der neue Strukturwandel… und 1985 Die neue Unübersichtlichkeit. Sie haben Eingang gefunden ins kollektive intellektuelle Gedächtnis.
Säkulare Philosophie sah er als Abgrenzung von religiösen Letztbegründungen, so in seiner Auseinandersetzung mit Kardinal Ratzinger 2004 und in seinem letzten Opus Auch eine Geschichte der Philosophie (von 2022) nahm er sich noch mal ausführlich das Verhältnis von Glauben und Wissen vor.
Die postnationale Konstellation beschäftigte ihn zeitlebens, denn als Kosmopolit schaute er über Grenzen. Genau das nehmen seine Gegner ihm übel: Die Nachrufe von Rechtsaußen triefen vor Hass und werfen ihm «Zersetzung» vor: er sei «einer der größten Feinde der deutschen Nation.»
Europa und die europäische Einigung betrachtet er als notwendigen Zwischenschritt zum Fernziel der Weltrepublik, der Weltbürgergemeinschaft, für ihn eine «realistische Utopie». An der Europäischen Union kritisiert er Demokratiedefizite und plädierte folgerichtig für eine Redemokratisierung Europas. Habermas sah in einer europäischen Verfassung eine Rückversicherung gegen einen Rückfall in Nationalismus und eine Art Ausdehnung des Grundgesetzes auf europäische Ebene – doch das ambitionierte Projekt scheiterte im Mai 2005 in Frankreich bei einem Referendum, da linksradikale und rechtsextreme Kräfte alles daran setzten, um die Verfassung zu Fall zu bringen.
Auf einer Klausurtagung der SPD-Spitze im Februar 2014 weist er hin auf die Gefahr eines Rückfalls in deutschnationales Hegemoniedenken, das in der Vergangenheit zu zwei Weltkriegen geführt hatte. Eindringlich warnt er vor einem «deutschen Europa» und postuliert: Es «müsste der Konstruktionsfehler einer Währungsgemeinschaft ohne Politische Union behoben werden» und dazu wäre es notwendig, ein «Europa der zwei Geschwindigkeiten in Kauf» zu nehmen [blaetter.de: https://is.gd/xnSOgP]. Doch die SPD vermag sich dazu nicht durchzuringen, aus einer Mischung aus ideologischer Borniertheit und Idiosynkrasie gegenüber dem «Lamers-Schäuble-Papier» von 1994.
2015 konzediert Habermas in einem Interview mit The Guardian, dass Wolfgang Streeck mit seiner kritischen Sicht auf die EU recht habe: Die technokratische Aushöhlung Europas sei ein Ergebnis neoliberaler Deregulierungspolitiken. Europa benötige einen Kurswechsel und ein stärker integriertes «Kerneuropa» [theguardian.com: https://is.gd/nfjkI9] – klare Aussagen, zu denen sich die europäische Sozialdemokratie nicht bekennen mochte. Es war angesagt, utopiefrei und ideologielos aufzutreten – Habermas bezeichnete dies als «normativ entkernte Politik». In Zeiten, da weder die Demokratie noch Europa Träume wecken, fehlt Habermas mehr denn je.
Im September 2018 wirft er die Frage auf, «Wo bleibt die proeuropäische Linke?» und analysiert – vorausschauend – den Zustand der europäischen Sozialdemokratie: «Der Grund für den Niedergang der sozialdemokratischen Parteien ist deren Profillosigkeit. Man weiß nicht mehr, wozu man sie noch brauchen sollte. Denn die Sozialdemokraten wagen es nicht mehr, die programmatische Zähmung des Kapitalismus auf der Ebene in Angriff zu nehmen, auf der doch die deregulierten Märkte aus dem Ruder laufen.» Bereits 2007/08 hatte die neoliberale Deregulierungsagenda zur Finanzmarktkrise geführt. Die Superreichen sind aus der demokratischen Ordnung ausgetreten, doch die Politik tabuisiert eine Reichensteuer.
Habermas bedauert, dass die Bundesregierung die europapolitischen Vorschläge des französischen Staatspräsidenten Macron ins Leere laufen lässt. Ungewöhnlicherweise gibt er einen Stoßseufzer von sich: «Wir können nur hoffen, dass die brüske und öffentlich gar nicht erst begründete Ablehnung der Marcronschen Reformvorschläge durch die deutsche Bundesregierung nicht die letzte verpasste Chance gewesen ist.» (blaetter.de: https://is.gd/Z5AyOa)
Sein Beitrag in der SZ Ende 2025 endet mit einem fast testamentarisch klingenden Satz: «Darum halte ich es für wahrscheinlich, dass Europa weniger denn je in der Lage sein wird, sich von der bisherigen Führungsmacht USA abzukoppeln. Ob es in diesem Sog sein normatives und bislang immer noch demokratisches und liberales Selbstverständnis aufrechterhalten kann, wird dann aber die zentrale Herausforderung sein. Am Ende eines politisch eher begünstigten politischen Lebens fällt mir die trotz allem beschwörende Schlussfolgerung nicht leicht: Die weitere politische Integration wenigstens im Kern der Europäischen Union war für uns noch nie so überlebenswichtig wie heute. Und noch nie so unwahrscheinlich.» (SZ, 20.11.2025)
Und als hätte er den Krieg im Iran noch miterlebt, forderte er, dass die europäischen Länder ein «weltpolitisches Gewicht» erlangen müssen: «Sonst liefern sie sich als Onkel Sams Pudel an eine ebenso gefährliche wie chaotische Weltlage aus.» [J. Habermas, Zur Verfassung Europas, 2011, S. 110] Mit der Akzeptanz des Deals von Trump, dass die Europäer Zölle zahlen, aber die Waren aus den USA zollbefreit sind, hat das EU-Führungspersonal sich zum Vasallen gemacht.
Wie ein Seismograf machte er tektonische Verschiebungen sichtbar. In der SZ analysierte Habermas die neue Weltordnung und konstatierte, dass der Aufstieg Chinas den Übergang zu einer «multipolaren Weltordnung» markiere, in der der Westen seine hegemoniale und dominante Stellung einbüßt. Doch Europa dürfe sich im Konflikt zwischen den USA und China nicht in eine bloße Gefolgschaft drängen lassen, sondern müsse eine eigenständige politische Rolle spielen.
Eine «sinozentrische Weltordnung» sieht Habermas gekommen sowie einen gespaltenen und geschwächten Westen. Seine «eigentliche» Frage lautet: «Wie realistisch ist es, eine weitergehende politische Einigung der EU mit dem Ziel anzustreben, im Rahmen der Weltgesellschaft nicht nur als einer der ökonomisch bedeutendsten Handelspartner, sondern als ein eigenes, politisch selbstbehauptungs- und handlungsfähiges Subjekt anerkannt zu werden?»
Im Grunde beschreibt er bis zuletzt mit großem Realismus die riesigen Herausforderungen für Europa – ohne Scheu vor Zuspitzung oder Populismusvorwürfen. Notwendige Werkzeuge zum Begreifen der Welt stellte er bereit. Der luzide Diagnostiker der Gegenwart wurde zuletzt pessimistisch, fast fatalistisch und defätistisch. Noch 2024 bekräftigte er, dass «etwas besser werden» musste [Rezension in: perspektivends 2025, H. 1, S. 229].
In seiner Jugend wurde er Zeuge des Beginns einer neuen Epoche und jetzt wird beschworen, dass mit ihm eine Epoche zu Ende geht. Nicht daran zu rütteln ist, dass wir nun ohne ihn weitermachen müssen. Oder um Habermas zu zitieren: «Von hier an müssen wir alleine weitergehen.»