Jahrgang 2010

Jahrgang 2010

per­spek­ti­ven ds 1/2010
Per­spek­ti­ven einer soli­da­ri­schen Gesell­schaft

160 Sei­ten | Vergriffen!

Deutsch­land muss sich von einer Illu­sion ver­ab­schie­den – der Illu­sion, dass die exzes­si­ven Sprei­zun­gen zwi­schen Arm und Reich in einer sozia­len Markt­wirt­schaft zuse­hends auf­ge­ho­ben wer­den. Hatte man diese exzes­si­ven Unter­schiede eher in die USA oder mei­net­we­gen Mexiko ver­or­tet, hatte man eher Groß­bri­tan­nien, Frank­reich oder Ita­lien im Auge, wenn es um ärm­li­che Ver­hält­nisse und prot­zi­gen Reich­tum ging, so muss dies nun auch für Deutsch­land gel­ten: Die soziale Frage stellt sich neu. Oder radi­ka­ler for­mu­liert: Die klas­sen- und schich­ten­ge­sell­schaft­li­chen Unter­schiede neh­men zu, wer­den sicht­bar und schei­nen sich auch noch zu zemen­tie­ren. Die Klas­sen­ge­sell­schaft kehrt in gewan­del­ter Form zurück ins wirk­li­che Leben. Natür­lich gibt es auch Durch­läs­sig­keit, Offen­heit, Lebens­ver­bes­se­run­gen und Wohl­stands­stei­ge­rung für viele Men­schen.  Das ist die eine Seite. Die andere Seite, die Men­schen erfah­ren, sind Lebens­blo­cka­den. Ihre Ver­hält­nisse zemen­tie­ren sich und nicht sel­ten geht es für viele darum, eini­ger­ma­ßen durchs Leben zu kom­men – ohne Aus­sicht auf Verbesserung.

Mit Bei­trä­gen von Helga Gre­bing, Kars­ten D. Voigt, Klaus-Jür­gen Sche­rer, Nils Diede­rich, Hans-Joa­chim Scha­be­doth, Hagen Wei­ler u.v.m.


per­spek­ti­ven ds 2/2010
Linke Geschichte – linke Gegen­wart – linke Zukunft

168 Sei­ten | Vergriffen!

Die­ses Heft der per­spek­ti­vends beschäf­tigt sich im Schwer­punkt mit dem Thema «Linke Geschichte – linke Gegen­wart – linke Zukunft». Der Titel soll zum Aus­druck brin­gen, dass linke Poli­tik auf alle diese Zeit­ebe­nen aus­strahlt und sich gleich­zei­tig auf ein his­to­ri­sches Fun­da­ment stüt­zen kann und die­ses reflek­tie­ren muss, auf Gegen­warts­dia­gno­sen mit Rea­lis­mus und Alter­na­tiv­den­ken sich bewe­gen und Zukunfts­vor­stel­lun­gen jen­seits des All­täg­li­chen im Auge behal­ten soll. Die ver­schie­de­nen Bei­träge neh­men mit unter­schied­li­chen indi­vi­du­el­len Blick­win­keln diese The­men­ho­ri­zonte in den Blick.

Mit Bei­trä­gen von Richard Saage, Helga Gre­bing, Klaus Faber, Klaus-Jür­gen Sche­rer, Jan Tur­ow­ski, Daniela Honig­mann, Leo­nard Dobusch und Niko­laus Kowall, Kars­ten D. Voigt u.v.m.