Jahrgang 2018

Jahrgang 2018

per­spek­ti­ven ds 1/2018
Tot­ge­sagte leben län­ger. SPD in der Exis­tenz­krise
228 Sei­ten | vergriffen

Ist es wirk­lich keine Krise mehr, son­dern schon eine Exis­tenz­krise, in der sich die SPD zur­zeit befin­det? Für man­che ist es kei­nes­wegs mehr sicher, dass die deut­sche Sozi­al­de­mo­kra­tie eine wich­tige poli­ti­sche Kraft bleibt. Mitt­ler­weile steht so ziem­lich alles auf dem Spiel, auch eine groß­ar­tige, über 150-jäh­rige Geschichte schützt nicht vor his­to­ri­schem Unter­gang.
Aus­ge­hend davon, dass kein Weg an der Kapi­ta­lis­mus­kri­tik von Karl Marx (jeden­falls so lange, wie auch immer gewan­delt, Kapi­ta­lis­mus exis­tiert) vor­bei­führt, ent­hal­ten diese per­spek­ti­vends vor allem – zuge­ge­be­ner­ma­ßen manch­mal frech zuge­spitzte – Kri­sen­ana­ly­sen der SPD und Vor­schläge zu grund­le­gen­den Erneue­rungs­per­spek­ti­ven für die Sozi­al­de­mo­kra­tie. Unge­duld ist dabei eine Tugend gerade der Jün­ge­ren, den­noch wird das Come­back der SPD mit neuer soli­da­ri­schen Pro­fi­lie­rung sicher seine Zeit brau­chen (und wer dies von vor­ne­her­ein als zum Schei­tern ver­ur­teilt erklärt, wirkt kaum hilf­reich).
Mit unse­rem Heft wer­den sich nicht gleich alle Trends umkeh­ren, doch kön­nen unsere Bei­träge auch da, wo Wider­spruch vor­pro­gram­miert ist, hel­fen den Hori­zont zu öffnen.


per­spek­ti­ven ds 2018/2
Gerät alles ins Rut­schen? Neu­ver­mes­sun­gen zwi­schen links und rechts
244 Sei­ten | vergriffen

Es hat sich grund­sätz­lich etwas ver­scho­ben in der deut­schen Par­tei­en­land­schaft, vie­les geriet ins Rut­schen, die poli­ti­sche Kul­tur nach rechts und die SPD ziem­lich weit nach unten. Manch über­kom­mene Ori­en­tie­rung droht ihren Halt zu ver­lie­ren, wäh­rend neue Erklä­rungs­mo­delle nach vorne rut­schen.
Auf inhalt­li­che Neu­ver­mes­sun­gen kommt es auch in der Erneue­rung der SPD an, will sie über­le­ben. Die­ses Heft ent­hält nicht nur im Schwer­punkt Bei­träge zur Kri­sen- und Ori­en­tie­rungs­de­batte «links der Mitte» und Ana­ly­sen zur Grau­zone zwi­schen links und rechts bzw. zu neuen Her­aus­for­de­run­gen von rechts, beson­ders der im letz­ten Jahr wei­ter hoch und nach rechts gerutsch­ten AfD.