Jahrgang 2011

Jahrgang 2011

per­spek­ti­ven ds 1/2011
Trans­for­ma­tion und Inte­gra­tion

172 Sei­ten | Vergriffen!

Eines sei­ner Ziele hat Thilo Sar­ra­zin nun erreicht: Sein SPD-Par­tei­buch wird er wohl mit ins Grab neh­men. Denn dass alle drei bis vier Jahre ein neues Par­tei­aus­schluss­ver­fah­ren in Gang gesetzt wird, wäre dann doch ziem­lich lächer­lich und albern. Und genauso sicher scheint es – so wie man Sar­ra­zin kennt –, dass er in regel­mä­ßi­gen Abstän­den immer wie­der mit neuen The­sen pro­vo­ziert.
Die Ber­li­ner Schieds­kom­mis­sion war in die­sen Par­tei­aus­schluss­ver­fah­ren nicht zu benei­den. Denn wenn auch das Ver­fah­ren mit einem Aus­schluss been­det wor­den wäre – die SPD konnte in die­sem Ver­fah­ren nur der Ver­lie­rer sein. Die SPD wird das Thema Inte­gra­tion aber nur dann gewin­nen, wenn sie es mit glaub­wür­di­gen poli­ti­schen Per­spek­ti­ven besetzt, die sowohl Geg­ner als auch Unter­stüt­zer Sar­ra­zins davon über­zeu­gen kön­nen, dass Inte­gra­tion nicht nur ein unter­grün­di­ges Thema sein kann, son­dern als neue Gestal­tungs­auf­gabe für diese Gesell­schaft ent­wi­ckelt wer­den muss. Streits um Details, wie z. B. die nach mei­ner Ansicht nach unsin­nige und Kon­flikt­er­zeu­gende  «Migran­ten­quote», müs­sen aus­ge­foch­ten werden.


per­spek­ti­ven ds 2/2011
Par­ti­zi­pa­tion und Kri­sen

168 Sei­ten | Vergriffen!

Nicht erst seit «Stutt­gart 21» wird über das Ver­hält­nis von Bür­ger­be­tei­li­gung und Staats­han­deln neu dis­ku­tiert. Der The­men­schwer­punkt der aktu­el­len Aus­gabe der per­spek­ti­vends nimmt diese für eine leben­dige Demo­kra­tie ele­men­tare Debatte auf.

Mit Bei­trä­gen von Chris­tian Demuth, Hans-Jür­gen Urban, Hans-Jür­gen Urban, Johan­nes Kan­del, Sibylle Rein­hardt, Stef­fen A. Rogal­ski, Horst Heimann u.v.m.